28. Spieltag

1. FC Köln 3:2 TSG HOffenheim

Aufstellung:

 

Baumann

Beck, Strobl, Bicakcic, Kim

Rudy, Amiri

Polanski, Volland, Schipplock

Firmino

 

Einwechslungen:

 

52. Zuber für Amiri

62. Szalai für Schipplock

62. Modeste für Kim

 

Reservebank: Grahl, Toljan, Elyounoussi, Salihovic

 

1:0 M. Lehmann (20., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Osako)

2:0 Ujah (54., Rechtsschuss, Osako)

2:1 Polanski (70., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Modeste)

3:1 Hector (78., Rechtsschuss)

3:2 Modeste (88., Kopfball, Rudy)

 

Das letzte Sonntagsspiel der Saison führte uns nach Köln. Bei bestem Frühlingswetter machten wir uns auf den Weg. Unterwegs wurden schon ein paar Aufmüpfige in ihre Schranken verwiesen, soweit uns keine Handballerinnen daran hinderten...

Die Kölner hatten uns überschaubare Truppe als Tester ihres neuen Gästefanbusparkplatzes in unmittelbarer Stadionnähe auserkoren. Von diesem standesgemäß mit Käfigtüren versehenen Areal sind es nur noch ein paar Meter bis zur Spielstätte des FC und u.a. das lästige Queren der Kölner Grünanlagen entfällt auf diese Weise.


Im Block angekommen und unser Material in Stellung gebracht, waren wir alle gespannt auf die Leistung unserer Mannschaft nach dem mehr als ordentlichen Auftritt im Pokal gegen Dortmund. Doch die Ernüchterung folgte alsbald. Hatte uns am Samstag noch die gesamte Konkurrenz in die Karten gespielt, so dass sich die Partie gegen Köln zum 6-Punkte-Spiel mauserte, schmerzte der frühe Rückstand (Elfmeter) und mehr noch das uninspirierte wie konfuse Auftreten unserer Jungs umso mehr. Gegen erwartungsgemäß defensive und wenig spielstarke Kölner, denen man aber den nötigen Siegeswillen attestieren muss, war auf diese Weise nicht beizukommen. Zwar gelang es dank eines weiteren Strafstoßes und eines geglückten Standards noch auf 2:1 bzw. 3:2 zu verkürzen, doch war der Kölner Heimsieg dadurch kaum in Gefahr. Entsprechend verhalten dann auch die Reaktionen am Zaun, als sich die Mannschaft nach Abpfiff von uns verabschiedete. 


Zu erwähnen ist noch das Kölner Publikum, das seinem Ruf mal wieder gerecht wurde. Der Heimblock größtenteils gesperrt, beschränkte sich der Support auf kleinere Gruppen im unmittelbaren Umfeld, ansonsten machte man sich in erster Linie durch gellendes Pfeifkonzert und lautstarke Proteste beim geringsten Anlass beliebt. Hatten die Anhänger des FC schon beim Gastspiel in Sinsheim außer "Dietmar Hopp, Du Sohn einer ****!" praktisch nichts zustande gebracht, unterstrich das heute anwesende Fußvolk spätestens mit seinem Pfeifkonzert nach dem Elfmeter zu unseren Gunsten, aus welchem Holz der Kölner Fußballfan geschnitzt ist. 


Nach dem Spiel geleitete man uns zurück in den neuen Bereich und hielt uns dort solange fest, bis sämtliche Busbesatzungen vollzählig anwesend waren. Die Heimfahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse. 


Als nächstes kommen die Bayern zum großen Familienevent in die heimische Arena, wo wir uns ganz gepflegt von allen EL-Ambitionen werden verabschieden können. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. 


F.



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