24. Spieltag

Schalke 04 3:1 TSG Hoffenheim

Zum 24. Spieltag durften wir mal wieder nach Gelsenkirchen fahren. Normalerweise kein Ausflugsziel erster Wahl, wunderten wir uns im Vorfeld über gerüchteweise zu erwartende 1200 Hoffenheimer auf Schalke. Den überdurchschnittlichen Support vom Pokalspiel unter der Woche noch im Ohr, waren wir gespannt auf die Beteiligungsquote am heutigen Tag. 


Mit gewohnt einkalkulierter Pufferzeit für eventuelle Staus und andere Behinderungen, starteten wir am Samstagmorgen bei bestem Wetter Richtung Norden. Das Nadelöhr Köln/Düsseldorf kostete uns dennoch soviel Zeit, dass wir erst 10 Minuten vor Anpfiff an der Arena ankamen. Umso größer der Ärger dass die Ordnungskräfte vor Ort, davon unbeeindruckt, es nicht zuließen uns bis zum Eingangsbereich vorfahren zu lassen. So durften wir noch einem kurzen Fußmarsch antreten, bevor wir die obligatorischen Kontrollen über uns ergehen lassen mussten. 


Im Block angekommen, hastig das Plexiglasgehäuse zugehängt, mussten wir schnell feststellen dass der Großteil des ordentlich besuchten Gästeblocks sich allenfalls aus Sparsamkeitsgründen für das Stehplatzticket entschieden hat. Hände in den Hosentaschen, Blick aufs Spielfeld und Klappe halten. Absolut unterirdische Vorstellung. 

Die Schalker waren dafür umso motivierter. War zunächst die Stimmung noch etwas gereizt infolge der Derbyniederlage, ließ man sich schnell vom engagierten Auftreten der eigenen Mannschaft mitreißen. Da wir dem, sowohl im Block als auch auf dem Platz, nur eine miserable Leistung entgegenzusetzen hatten, stand es folgerichtig schon zur Halbzeit 2:0. Nach einem mindestens ebenso verdienten 3:0 Zwischenstand war das 3:1 lediglich Ergebniskosmetik und allein der etwas nachgelassenen Konzentration der Taubenzüchter geschuldet. 


Das Highlight am Rande: Eine Schalker Kleinfamilie porträtiert sich völlig unbehelligt mittels Selfiestange(TM) mitten im Block selbst. Sowas geht halt nur im Dorf. 


Auf dem Rückweg zu den Bussen sorgte noch eine Schalker Slapstickeinlage für einige Lacher. Den Tag rettete das aber auch nicht mehr. Die Rückfahrt verlief ereignislos, so dass allenfalls der Busfahrer aufgrund seines engen Zeitplans etwas ins Rotieren geriet.


Fazit: Eine Auswärtsfahrt zum abgewöhnen. Aber wir sind ja unverbesserlich.


F.

Aufstellung:


Baumann

Beck, Strobl, Bicakcic, Kim

Schwegler, Polanski

Volland, Firmino, Zuber

Modeste


Einwechslungen:

 

46. Abraham für Modeste

62. Szalai für Zuber

82. Amiri für Polanski

 

Reservebank: Grahl, Toljan, Salihovic, Schipplock

 

1:0 Fuchs (12., Linksschuss, Höger)

2:0 M. Meyer (41., Linksschuss, Choupo-Moting)

3:0 M. Meyer (53., Rechtsschuss, Choupo-Moting)

3:1 Volland (73., Linksschuss, Szalai)



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