3. Spieltag

TSG Hoffenheim 1:1 VfL Wolfsburg

Aufstellung:


Baumann
Strobl, Süle, Bicakcic, Beck
Polanski, Rudy
Salihovic, Firmino, Modeste
Szalai


Einwechslungen:

46. Elyounoussi für Salihovic
69. Volland für Modeste
83. Zuber für Rudy

Reservebank: Grahl, Vestergaard, Herdling, Schipplock

1:0 Modeste (55., Rechtsschuss, Beck)
1:1 Olic (89., Linksschuss, D. Caligiuri)




Heute fand die Begegnung „Geduldet“ gegen „Akzeptiert“ statt. TSG Hoffenheim gegen VFL Wolfsburg.


Der Verein aus der VW-Stadt hat sich inzwischen schon bei den Fans anderer Vereine fest in der Bundesliga verankert und wird akzeptiert. Dem gegenüber steht die TSG, die wir inzwischen als geduldet ansehen. Die Steigerung von Antipathie und Kommerz wird nun einem Verein aus dem Osten Deutschlands zuteil. Namen zu nennen ist überflüssig.


Im Vorfeld des Spiels waren die Straßen und Parkplätze rund ums Stadion wie ausgestorben. Es war ein gespenstischer Fußmarsch zum Stadion. Womit man aber schon gerechnet hat. Der Wolfsburger Anhang war ein überschaubarer Haufen von ca. 300-400 Mann und Frau. Was gerade dazu einlud sich das Treiben der Gäste aus dem Nachbarblock anzuschauen. Die Liedauswahl beschränkte sich anfangs auch nur auf Wolfsburger Schlachtrufe. Wenig abwechslungsreich. Von der Lautstärke her, konnten sich die etwa 100 Mitmacher hören lassen.


Ein Blick in die Südkurve dagegen, brachte wieder einen ernüchternden Augenblick. Es ist traurig,  was im unteren Teil der Südkurve läuft. Kein Support  kein mitmachen nur getratsche, Kinder, Handy spielende Kids usw. Die unteren  Capos  schaffen es auch nicht (obwohl sie alles geben) die unteren  Fans  zum mitmachen  zu animieren. Nichts für uns Supporterfanclub.  Unserem Fanclub bleibt nur noch die Flucht nach oben. Wir  (Legion) haben uns entschlossen in Zukunft  oben zustehen , Dort macht es wieder Spass und wir fühlen uns nicht so verloren. Unseren Standort aufzugeben haben wir uns nicht leicht gemacht. Aber es macht keinen Sinn mehr.


Unsere Letzten Magazine(fama legionis)brachte unser Präsi dann noch unter die Leute. Viele waren vom Magazin sehr begeistert.
Aber der Tag hatte auch seine positiven Ereignisse. In dieser Saison erscheint schon zum 2.ten mal das Dorfg`schwätz mit neuem Logo und neuem Design. Fazit: gelungen. 11 hoch3 hat jetzt endlich nach langem Verhandeln ihr provisorisches  Verkaufsbrett aufgegeben und hat einen festen Standort eingenommen. Zudem konnte man gegen eine kleine Spende heute ein DinA4 Bild von der Choreo mit nach Hause nehmen. Fazit: positiv.


Kurz noch zum Spiel selber. Wie Eugen trefflich sagte: „Gut angefangen und stark nachgelassen“. Mit dem Punkt können wir leben. Sozusagen ein verdientes unentschieden. ( 5.- Euro für das Phrasenschwein). Nach dem Spiel kam es dann zu einem weiteren Highlight der Saison. Das angesammelte Freibier wurde ausgeschenkt. Welche Szenen sich dort abspielten, wollten und haben wir nichtmitbekommen. Der großteil unserer Gruppe zog es vor, nach Hause zu gehen. Im Gepäck die Vorfreude auf Samstag beim Schwabenpack.


D.


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