1. Runde DFB-Pokal

USC Paloma Hamburg 0:9 TSG Hoffenheim

Aufstellung:

 

Baumann

Strobl, Süle, Bicakcic, Kim

Polanski, Schwegler

Volland, Elyounoussi, Szalai

Schipplock

 

Einwechslungen:

 

39. Rudy für Schwegler

63. Modeste für Schipplock

70. Zuber für Volland

  

Reservebank: Grahl, Abraham, Vestergaard, Hamad

 

0:1 Elyounoussi (9., Linksschuss, Schipplock)
0:2 Bicakcic (17., Kopfball, Schwegler)
0:3 Schipplock (18., Rechtsschuss, Szalai)
0:4 Schipplock (28., Rechtsschuss, Elyounoussi)
0:5 Schipplock (33., Rechtsschuss, Szalai)
0:6 Szalai (34., Rechtsschuss, Elyounoussi)
0:7 Schipplock (45., Rechtsschuss)
0:8 Schipplock (54., Kopfball, Rudy)
0:9 Modeste (90., Rechtsschuss)


 

Endlich geht es wieder los. Doch der Ort und die Zeit hätten auch besser sein können. Um halb vier klingelte für mich der Wecker. Denn aus dem Alter, als man noch durchgemacht hat, bin ich inzwischen heraus. Was natürlich viele nicht daran gehindert hat, dies zu tun. So traf man sich früh morgens teils verkatert, teils ausgeschlafen um zum 1. Mal wieder on the Road zu sein. Wir waren kaum ein paar Meter gefahren, als sich herausstellte, dass mal wieder die Bordtoilette nicht intakt war. Wie soll es auch anders sein. Das leidige Thema begleitet uns jetzt schon einige Jahre und die diversen Begründungen der Fahrer wiederholen sich auch immer wieder. Das sollte später dann auch noch eine Rolle spielen. So mussten wir etliche Stopps einlegen, die im Zeitplan nicht kalkuliert waren, so dass im Laufe des Vormittages uns die Zeit weglief. Dazu noch 2 Staus und es war klar, wir schaffen es nicht rechtzeitig. Alles in allem hat das aber die Stimmung nicht getrübt. 

 
Am Stadion Hoheluft ( das beschauliche 8000 Zuschauer fasst) angekommen wurden wir schon von allem was Rang und Namen hat ( Empfangskomitee) erwartet. Die Eingangskontrolle war nur oberflächlich, so dass wir recht zügig in den Block kamen. Vor dem Stadion konnte man noch den Shanty Chor hören. Also hatten wir noch nicht viel vom Spiel verpasst, außer die angekündigten weißen Tauben und die blau-weißen Blumenketten. Wir waren noch nicht mal ganz drinnen, als auch schon das 1:0 durch Elyounoussi fiel. Dann begann der Tormarathon durch Bicakcic, Schippo ( Fußballg.), Szalai und Modeste. Insgesamt 9 mal musste Yannick Jonas hinter sich greifen. Im Block, der nicht ganz ausverkauft war, kam es anfänglich zu Pöbeleien mit den angrenzenden „Zuschauern“, wodurch natürlich gleich die Polizei ihren Einsatz witterte, aber sich dann nur als Puffer zwischen den Fronten platzierte. Die Sicherheitskräfte stellten sich heute als umgänglich dar und provozierten nicht.


Unser Support wurde von der Young Boyz Fahne unterstützt. Aber der war leider durch die begrenzte Mitmachquote teilweise mehr als mau. Auch wurde mal wieder ein neues Lied ausprobiert. Die Stimmung war recht gelöst. So ließen wir es uns auch nicht nehmen, Markus Gisdol zu seinem heutigen Geburtstag ein Ständchen zu singen. Nach Abpfiff war es für ihn auch keine Frage, zu uns rüber zu kommen. Die Mannschaft jedoch war wie gewohnt erst verhalten, aber folgte dann dem Trainer und kam zum Abklatschen. Im Eifer des Gefechts kam es dann noch zu einem kleinen Unfall. Plötzlich gab der obere Teil des Zaunes nach und One Person kippte nach vorne aufs Spielfeld. Wieder ein Grund zu sagen: „Weg mit den Zäunen“. Aber Gott sei Dank nichts schlimmeres passiert. Zufrieden mit dem Ergebnis und dem Weiterkommen gingen wir zum Bus zurück, der auf der anderen Straßenseite stand. Jetzt wurden allerdings die Ordnungshüter etwas ungeduldig. Und holten dann auch noch zu allem Überfluss den Hund aus dem Kofferraum. Prima Aktion. Man könnte meinen, wir  sind mal wieder Versuchsobjekt für die Polizeiarbeit. Nach kurzen überflüssigen Diskussionen stiegen wir in den Bus und machten uns auf den Weg nach Hause. Auch da gerieten wir 2 x in den Stau. Als wir noch eine längere Rast einlegten, trafen wir noch einen größeren Convoy von „Verrückten“ die ihre Zeit mit Stockcar-Rennen verbringen. Es handelte sich da wahrscheinlich um einen ganzen Stall. Denn in der Größenordnung habe ich das noch nie gesehen. Gestärkt fuhren wir weiter gen Süden. Und kamen ca. halb zwei zu Hause an.


Jetzt sind wir erst mal gespannt, wen uns das Los für die zweite Runde beschert. Jeder hat so seinen eigenen Favoriten. Aber zuerst das Heimspiel gegen Augsburg. Und ich freue mich schon darauf, was uns die neue Saison alles bringt und wie sich alles weiter entwickelt.


D.



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