26. Spieltag - B04 - TSG

Bayer 04 Leverkusen 2:3 TSG Hoffenheim

Aufstellung:

 

Grahl

Johnson, Strobl, Vestergaard, Beck

Rudy, Polanski

Volland, Firmino, Salihovic

Modeste

 

Einwechslungen:

 

65. Herdling für Salihovic

83. Elyounoussi für Volland

90.+2 Karaman für Modeste

 

Reservebank: Stolz, Thesker, Toljan, Hamad

 

0:1 Salihovic (14., Handelfmeter, Linksschuss)

1:1 Kießling (39., Kopfball, Spahic)

1:2 Volland (40., Linksschuss, Roberto Firmino)

2:2 Rolfes (54., Linksschuss, L. Bender)

2:3 Modeste (89., Rechtsschuss, F. Johnson)

 

Es stand die Auswärtsfahrt nach Leverkusen zur Werkself an. Auch dieses Spiel stand wieder einmal unter einem besonderen Motto: Revanche für das Phantomtor. Zwar sieht die Statistik gegen die Pharmaelf nicht sehr gut aus, doch die Hoffnungen, einen Sieg unserer Elf zu sehen waren groß.

 

Die Fahrt nach Leverkusen verlief ohne größere Probleme, so dass unser Ziel früher erreicht wurde als erwartet. Am Busparkplatz angekommen erwartete uns bereits die erste Überraschung. Die Anwesenden Polizeikräfte ließen uns den Weg zur BayArena ohne deren Begleitung antreten. Erst als wir kurz vor dem Gästeeingang angekommen waren kamen zwei Fahrzeuge der Polizei hinzu.

 

Da wir so früh anwesend waren, konnten wir ungestört unseren Platz auswählen und unsere Banner aufhängen. Die Ankunft der Werkself wurde bekundet mit „Kiesling du Fo**e“ rufen, worauf natürlich die Leverkusener Anhängerschaft mit „Stefan Kiesling“ rufen antwortete. Ein weiterer Aufreger, der schon im Vorfeld die Gemüter aufheizte war, dass man einige Fans anderer Mannschaften in unserem Block ausgemacht hatte, welche man natürlich aus diesem „entfernen“ wollte.

 

Nun zum Spielbeginn. Ein wenig kleineres Geplänkel auf dem Feld wurde von uns mit einigen neuen Gesängen begleitet. Dies gelang soweit ganz gut, auch wenn die Fans der Leverkusener lauter waren. Doch dies änderte sich in der 14. Minuten, als Hilbert mit einem Handspiel einen Elfmeter für unsere Mannschaft erspielte. Bei diesem Handspiel streiten sich die Geister, einige sagen, der Ball wäre innerhalb des Strafraumes gewesen, andere wiederrum behaupten, der Ball wäre außerhalb gewesen und nennen es den „Phantom-Elfmeter“ in Anlehnung an das Phantomtor von Hoffenheim. Uns jedoch ist das an dieser Stelle egal, Fakt ist, der Unparteiische hat entschieden und der Ball wurde von Salihovic im Tor versenkt.

 

Nach diesem Tor änderte sich die Stimmungslage drastisch. Getragen von der Euphorie wurden unsere Gesänge immer lauter und kräftiger, während man von den Leverkusener Anhängern kaum mehr etwas vernahm. Zwar kämpften die Leverkusener Spieler immer wieder gegen unsere Spieler an, scheiterten jedoch sehr oft, was die Stimmung immer weiter ankurbelte. Doch dann der Schockmoment, in der 39. Minute traf ausgerechnet Kiesling. Und nun konnte man auch wieder etwas von den Leverkusener Fans hören. Doch das war nur von kurzer Dauer, denn nur eine Minute später schoss Kevin Volland das 2:1 für unsere Hoffenheimer Elf, so dass die Leverkusener Euphorie sofort wieder einen Dämpfer bekommen hatte. So ging es also nun mit einem Zwischenstand von 2:1 für Hoffenheim in die Halbzeitpause.

 

Die Zeit zwischen den Hälften war fast vorbei, als es ein weiteres Mal zu Problemen kam. Einige der unerwünschten Fans mussten erneut entfernt werden, weshalb die Ordner in unseren Block kamen. Die Situation konnte zum Glück geklärt werden.

Die zweite Hälfte der Spielzeit begann stimmungsmäßig so gut wie die erste Hälfte aufgehört hatte. Dies hielt an, bis zur 54. Minute, in der Rolfes das 2:2 schoss. Zwar war die Stimmung danach im Block noch immer sehr gut, doch nicht mehr so kraftvoll wie zuvor. Die Stimmung dümpelte nun dem Spielende entgegen und die Hoffnungen auf einen Sieg waren relativ niedrig, doch dann schoss Anthony Modeste in der 89. Minute doch noch das 3:2. Dies wurde mit „Hoffe ist der geilste Club der Welt“-Rufen belohnt. Alle fieberten nun dem Ende entgegen, denn die Endphase hatte schon oft Überraschungen wie „Last-Minute-Tore“ geboten, doch dieses Mal nicht. Unsere Mannschaft ging verdient als Sieger vom Feld.

 

Getragen von der Stimmung des Spieles traten wir nun die wenig Ereignisreiche Heimfahrt an und das nächste Spiel, welches dieses Mal schon am Mittwoch stattfindet, steht nun im Fokus.