14. Spieltag - TSG : SVW

TSG Hoffenheim 4:4 Werder Bremen

Aufstellung:

 

Casteels

Beck, Abraham, Süle, Salihovic

Rudy, Polanski

Volland, Firmino, Herdling

Schipplock

 

Einwechslungen:

 

65. Strobl für Rudy

72. Modeste für Schipplock

87. Johnson für Volland

 

Reservebank: Grahl, Toljan, Vestergaard, Elyounoussi

 

1:0 Salihovic (12., Foulelfmeter, Linksschuss, Volland)

2:0 Salihovic (18., Foulelfmeter, Linksschuss, Polanski)

2:1 Hunt (45., Handelfmeter, Linksschuss)

2:2 Elia (45. + 1, Rechtsschuss, Hunt)

3:2 Volland (49., Kopfball, Salihovic)

4:2 Herdling (53., Rechtsschuss)

4:3 Petersen (59., Linksschuss, Fritz)

4:4 Bargfrede (90. + 1, Rechtsschuss, Petersen)

 

 

 

Nach dem unterirdischen Auftritt unserer Jungs in Augsburg musste heute gegen die Fischköpfe aus Bremen endlich mal ein Dreier her, um nicht endgültig im unteren Tabellenkeller zu überwintern. Leicht gesagt, doch schwer getan, doch die neu formierte Anfangself ließ einiges versprechen…..doch erst mal zum „Vorspiel“!

Am Hoffenheimer Bahnhof stiegen wir in die S-Bahn Richtung Sinsheim, telefonisch vorgewarnt, dass sich in dem Zug eine Menge Bremer Anhänger befinden, die bereits während der Fahrt Hoffenheimer Fans massiv angepöbelt und auch teils körperlich attackiert hatten. So war es natürlich unvermeidlich, dass auch wir während der Fahrt nach Sinsheim zahllosen Verbalattacken seitens der Bremer Antifa-Fan-Szene ausgesetzt waren. Glücklicherweise verlief die Fahrt aufgrund unserer Ignoranz auf diese Provokationen für uns ohne Zwischenfälle.

Am Bahnhof in Sinsheim wurde dann die Bahn von einem ansehnlichen Mob von 11hoch3 in Empfang genommen, wobei es zum vorhersehbaren „Schlag“abtausch kam.

Bei dem kleinen Scharmützel war wieder einmal zu beobachten, dass vor allem die Hoffenheimer die Macht der Staatsgewalt traf, da es wohl Priorität war, die Bremer schnellstmöglich in der Bahn zum Haltepunkt Arena zu befördern. Wie gehabt- Tradition verpflichtet!

Während des anschließenden Marschs zur Arena meinte ein Bremer, er müsse uns von hinter dem Zaun des P6 her aufs Übelste anpöbeln. Diese Provokation fand eine entsprechende Antwort aus unseren Reihen, die jedoch umgehend durch heranrasende Polizeikräfte aufgelöst wurde. Und- wen wundert es- anstatt sich um den Fischkopp zu kümmern, der sich hinterm Zaun vermutlich ins Fäustchen lachte, erhielten wir die volle Aufmerksamkeit der Ordnungshüter, die uns nun bis zum Eingang der Süd eskortierten. 

 

Doch nun zum Spiel:

Wie schon vorab erwähnt hatte unser Trainer das Team auf drei Positionen verändert an den Start geschickt und es wurde auch von Anfang an druckvoll in Richtung Bremer Kasten gespielt. In der 11. Minute wurde Volland im Bremer Strafraum gefoult und Schiri Stark zeigte auf den Punkt. Sali legte sich das Leder zurecht und verwandelte ohne Mühe gegen Wolf, den SVW-Trainer Dutt in die Anfangself befohlen hatte. 1:0 für unsere TSG in der 12. Minute. Und es ging munter weiter Richtung des gegnerischen Tors. In Minute 18 fiel Polanski nach Zweikampf mit Makiadi im Bremer Strafraum, wieder wurde von Schiri Stark auf Strafstoß entschieden. Erneut verwandelte Sali chancenlos für Wolf zum 2:0!

Die TSG war nun die eindeutig überlegene Mannschaft, was bis zum Ende der ersten Halbzeit zwar einige hochkarätige Torchancen aber keine Treffer einbrachte. Die Bremer Leistung beschränkte sich derweil aufs Gelbe Karten sammeln. 

Dann kam es wie es kommen musste: 45. Minute- Schippo geht im Hoffenheimer Strafraum bei einem Werder- Freistoß mit der Hand zum Ball- und wieder zeigt Stark auf den Punkt. Hunt verwandelt gegen Casteels- 2:1. Doch dass auch die erste Halbzeit eine Nachspielminute hat hatten unsere Jungs scheinbar vergessen. Hunt flankt von rechts durch die Beine von Casteels, Elia schiebt den Ball ins leere Tor- klarer Torwartfehler und ein 2:2 zur Pause! 

Dennoch legten unsere Jungs auch zu Beginn der zweiten Hälfte spritzig los. 

Belohnt wurde dies in der 49. Minute, als Volland per Kopf nach einer Flanke von Sali zum 3:2 trifft. Nur vier Minuten später erhöhte Herdling mit einem strammen Schuß aus 18 Metern aus halblinker Position zum 4:2! Doch sollte die Freude über die Führung nicht allzu lange währen. Wiederum nur 6 Minuten später folgte der Anschlusstreffer zum 4:3 durch Petersen. 

Nun war wieder einmal das bekannte Bangen auf den Rängen und auch auf dem Platz zu spüren. Sollte es gelingen, den knappen Vorsprung 30 Minuten + X zu überstehen? Die Antwort: es gelang, ABER: Stark packte 3 Minuten drauf und es geschah, was die meisten befürchtet hatten: Nach Ecke Petersen bekommt der eingewechselte Bergfrede den Ball auf den Fuß und zieht zentral aus 14 Metern ab- der Ball im Tor, die Zeit um, zwei Mal einen Vorsprung vergeigt und nur ein mickriger Punkt- natürlich zu wenig im Tabellenkeller!  

In der Pressekonferenz fand unser Trainer dann auch die passenden Worte zur gezeigten Glanzleistung unserer Truppe….

Zu unserem Support ist lediglich das bereits Bekannte zu sagen – nicht der Rede wert! 

Der Bremer Anhang lieferte einige sehenswerte Einlagen, die Schwenker und Blockfahnen waren im Dauereinsatz und auch akustisch kam doch das ein und andere Mal auf unserer Seite etwas an. 

    

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