8. Spieltag - M05 : TSG

Mainz 05 2:2 TSG Hoffenheim

Aufstellung:

 

Casteels

Beck, Abraham, Vestergaard, Toljan

Polanski, Rudy

Volland, Firmino, Elyounoussi

Modeste

 

Einwechslungen:

 

22. Schipplock für Modeste

77. Strobl für Polanski

85. Süle für Elyounoussi

 

Reservebank: Grahl, Thesker, Herdling, Salihovic

 

0:1 Volland (14., Linksschuss)

0:2 Roberto Firmino (22., Rechtsschuss, Schipplock)

1:2 Choupo-Moting (82., Rechtsschuss, Geis)

2:2 Malli (90. + 2, rechte Schulter)

8. Spieltag, Dauerregen.

Auswärtsspiel in Mainz. Die Mainzer Wundertüte macht Prognosen im Vorfehld immer schwierig. Am Bruchweg konnten wir meist nichts Zählbares mitnehmen, die Premiere im neuen Stadion feierten wir seinerzeit mit "Mainz 04"-Gesängen.

Aufgrund der Entferung von Hoffenheim waren im Vorfeld ca. 1000 Karten verkauft worden. Es durfte mit etwa 1200 im Gästeblock gerechnet werden. 

Wir hatten zur Abwechslung mal wieder einen fast voll besetzten Bus. Der Bus schien zunächst auch mal wieder voll funktionstüchtig. 

Wir haben im baustellen- und stauverseuchten Land in dieser Saison schon so manche Stunden vertrödelt, auf dem Weg nach Mainz war damit eher nicht zu rechnen, entsprechend entspannt verlief die Anfahrt. 

Selbst die Ordnungskräfte zeigten sich ausnahmsweise mal weitestgehend uninteressiert. Vermutlich war es Ihnen aber auch einfach nur zu nass. 

11³ + X wählte für die Kurzdistanz ein Schiff als Transportmittel. Man zeigte sich im Block mit einheitlicher Hutmode und forderte die Freiheit für einen Ausgeschlossenen per Transparent. 

Auch unser Fanclub wurde noch kurz vor dem Auswärtsspiel auf gleiche Weise dezimiert.

Das Spiel verlief zunächst überraschend einseitig und nachdem zwischenzeitlich sogar auf 0:2 erhöht werden konnte, schien der Auswärtssieg bereits zur Halbzeit in greifbarer Nähe. Leider stellten unsere Spieler nach etwa 70 Minuten das Fussballspielen ein. Eine alte Krankheit die abzuschütteln uns scheinbar noch immer nicht ganz gelungen ist. Mainz, angestachelt durch den Anschlusstreffer zum richtigen Zeitpunkt, gelang es mit Unterstützung der heimischen Fans noch in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer zu erzielen und so einen Punkt zu retten. 

Wir dagegen, um 2 Punkte beraubt, mussten zähneknirschend das Feld räumen.

Auf der Rückfahrt konnten wir uns von der gefühlten Niederlage etwas ablenken indem wir die streikenden Türen unseres Busses etwas unkonventionell schlossen und die Beleuchtung dimmten um unserem Busfahrer freie Sicht in der Dunkelheit zu ermöglichen.

Keine Auswärtsfahrt 13/14 ohne technischen Defekt!

Das sinnfreie Geplänkel zum Ausklang der bis dahin eigentlich sehr entspannten Auswärtsfahrt wird an dieser Stelle auf allgemeinen Wunsch hin ausgespart.